Modul 3: Generation Angst
Warum psychische Belastungen bei Jugendlichen zunehmen
Leitgedanke:
Digitale Dauerreizung trifft auf eine Generation mit immer weniger realen Resilienzerfahrungen.
Modul 3 geht der Frage nach, warum psychische Auffälligkeiten wie Angst, Depressionen und emotionale Überforderung bei Jugendlichen drastisch zunehmen. Wir analysieren das Spannungsfeld, in dem digitale Dauerreizung auf eine Generation trifft, der es zunehmend an realen Resilienzerfahrungen mangelt.
Im Zentrum steht die Lebenswelt Jugendlicher zwischen digitaler Öffentlichkeit, ständigen Vergleichen und dem Druck sozialer Medien. Aus psychotherapeutischer Perspektive beleuchten wir, wie sich diese Faktoren auf Bindung, Selbstregulation und kindliche Stresssysteme auswirken.
Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften konkrete Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Von der Früherkennung über eine krisensensible Gesprächsführung bis hin zur Beziehungsgestaltung erarbeiten wir Ansätze für mehr Handlungssicherheit im Alltag.
Ziele des Moduls:
Die Teilnehmer*innen...
- verstehen aktuelle psychische Belastungsdynamiken,
- erkennen Zusammenhänge zwischen Entwicklung und Digitalisierung,
- lernen psychotherapeutische Perspektiven kennen,
- erweitern ihre Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag.
Zeitstruktur (09:00 – 16:30 Uhr):
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09:00 – 10:30 Uhr: Psychische Auffälligkeiten im Wandel
Angst, Depression, Einsamkeit, emotionale Überforderung. -
10:45 – 12:15 Uhr: Jugendliche zwischen Vergleich und Selbstverlust
Social Media und Selbstwert, Körperbilder, digitale Öffentlichkeit, soziale Unsicherheit. -
13:15 – 14:45 Uhr: Psychotherapeutische Perspektiven
Bindung und Selbstregulation, Stresssysteme, emotionale Entwicklung, psychische Schutzfaktoren. -
15:00 – 16:30 Uhr: Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag
Gesprächsführung, Früherkennung, Krisensensibilität, Beziehungsgestaltung.
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Verhaltenstherapeut für Kinder u. Jugendliche
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Studium der Pädagogik und Psychologie
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Betriebswirt, Theologe
Spichernstraße 11a
30161 Hannover